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9b im Ebert-Haus in Heidelbergicon.crdate20.04.2026
Eine Fahrt nach Heidelberg ist immer wieder lohnend, besonders wenn die Schüler sich mit einem der prominentesten Söhne der Stadt beschäftigen können: Friedrich Ebert. Ebert wurde 1871 in Heidelberg geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in der Stadt am Neckar. Das Haus in der Pfaffengasse, in dem sich die Wohnung der Familie Ebert befand, ist heute ein Museum.
icon.crdate20.04.2026
Eine Fahrt nach Heidelberg ist immer wieder lohnend, besonders wenn die Schüler sich mit einem der prominentesten Söhne der Stadt beschäftigen können: Friedrich Ebert. Ebert wurde 1871 in Heidelberg geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in der Stadt am Neckar. Das Haus in der Pfaffengasse, in dem sich die Wohnung der Familie Ebert befand, ist heute ein Museum.
9b im Ebert-Haus in Heidelberg
Eine Fahrt nach Heidelberg ist immer wieder lohnend, besonders wenn die Schüler sich mit einem der prominentesten Söhne der Stadt beschäftigen können: Friedrich Ebert. Ebert wurde 1871 in Heidelberg geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in der Stadt am Neckar. Das Haus in der Pfaffengasse, in dem sich die Wohnung der Familie Ebert befand, ist heute ein Museum.
Gleich nach der Ankunft erhielten die Schüler sowie ihre Lehrer Frau Bach und Herr Trauth eine ebenso spannende wie unterhaltsame Einführung in die Verhältnisse, die den jungen Friedrich Ebert prägten. Zwei Erwachsene und sechs Kinder teilten sich eine kleine Zwei-Zimmer-Wohnung mit einer Küche ohne fließendes Wasser. Ein Badezimmer war ebenso wenig vorhanden wie eine Badewanne oder eine Dusche. Die Schüler reichten ein Gefäß aus emailliertem Blech herum und wurden bald darüber aufgeklärt, dass es sich um den Nachttopf der Familie Ebert im Original handelte, was die Schüler zu den unterschiedlichsten Reaktionen veranlasste.
Nach der Besichtigung der Wohnung und dem Naserümpfen wegen des Nachttopfs machten sich die Schüler daran, die anderen Räume des Museums im Rahmen einer Museumsrallye zu erkunden. Dabei erarbeiteten sie sich die wichtigsten Stationen seines Lebens selbst: Ebert erlernte früh das Sattlerhandwerk, ging auf Wanderschaft, eröffnete in Bremen ein Gasthaus und setzte sich als Arbeitersekretär für die Rechte von Arbeitern ein. Nach der Revolution 1918 und dem Ende der Monarchie im Deutschen Reich war er maßgeblich daran beteiligt, eine linksradikale Räteherrschaft wie in der Sowjetunion zu verhindern und die parlamentarische Demokratie im Reich zu festigen. 1919 wurde er, als gelernter Handwerker aus einfachsten Verhältnissen stammend, von der Nationalversammlung in das höchste Staatsamt gewählt: Er wurde der erste Reichspräsident der Weimarer Republik. Nach seinem Tode 1925 fand Friedrich Ebert seine letzte Ruhestätte auf dem Heidelberger Bergfriedhof.
Selbstverständlich bekam die Klasse 9b nach dem Museumsbesuch noch ausreichend Gelegenheit, auch die anderen wichtigen Orte Heidelbergs vor allem in der Fußgängerzone zu erkunden, ehe es mit der S-Bahn wieder zurückging.
Tra







