Neuigkeiten: Thomas-Morus Realschule

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Artikel vom 25.11.2020

24.11.2020 ELTERNBRIEF

An die Eltern

Liebe Eltern,

nach der abscheulichen Tat am gestrigen Montag ist es uns ein Anliegen mit dem nötigen Abstand, klare Worte zu finden. Wir möchten Sie heute über die Situation, jedoch auch über die kommenden Tage informieren.

Was am gestrigen Tag an unserer Schule geschehen ist, haben Sie vermutlich bereits der allgemeinen Pressemitteilung per E-Mail oder unserer Homepage entnommen. Wir weisen nochmals darauf hin, dass die Tat auf einer privaten Streitigkeit beruhte. Eine Gefährdung für das allgemeine Wohl bestand zu keiner Zeit. In keinster Weise hatte die Situation etwas mit einem Amoklauf zu tun. Des Weiteren gab es auch keine Schüsse, wie es vereinzelten Lehrern zugetragen wurde. Wir verabscheulichen die Tat aufs Schärfste und distanzieren uns ganz klar von der Sache. Dass dieser Vorfall entsprechende Konsequenzen haben wird, steht außer Frage. Jedoch werden wir aber auch klar zwischen Tat und Mensch trennen müssen.

Weiterhin möchten wir Ihnen mitteilen, wie es an unserer Schule weitergegangen ist, bzw. weitergehen wird:

Am heutigen Dienstag, dem Tag danach, wurde in der ersten Stunde jeder Klasse noch einmal der Sachverhalt thematisiert, Falschmeldungen aus dem Weg geräumt, bzw. Klarheit geschaffen. Unser Lehrerkollegium wurde dazu in sechsfacher Form unterstützt. Nebst zwei Polizeibeamten in Zivil, welche das Schulgelände sicherten, kamen zum einen in den betroffenen Klassen die psychosozialen Berater der Polizei zum Einsatz, um im Klassenverbund Geschehnisse aufzufangen. Des Weiteren wurden für Einzelgespräche die Notfallseelsorger des Landkreises Karlsruhe, sowie die psychologische Beratungsstelle Östringen mobilisiert. Beide Einrichtungen standen den Schülerinnen und Schülern mit ihrem Angebot zur Seite und es war jedem Schüler freigestellt, sich aus dem Unterricht zu nehmen, um das Gesprächsangebot aufzusuchen. Schließlich standen mit unserem Schulsozialarbeiter Herrn Krämer und unserem Pastoralreferenten Herrn Riebel weitere Ansprechpartner zur Verfügung, an welche man sich vertrauensvoll wenden konnte.

Im weiteren Verlauf der Woche haben wir weitere Angebote organisiert. Zum einen steht für den Rest der Woche immer eine Lehrkraft zur Verfügung, mit welcher die Schüler das Gespräch suchen können. Dies wurde von unserer Seite mit der Absicht organisiert, den Schülern eine vertraute Ansprechperson an die Seite zu stellen, die ihnen bekannt ist, falls sie sich mitteilen möchten. In gleicher Weise besteht aber auch morgen die Möglichkeit -wie heute-, wieder auf die psychologische Beratungsstelle Östringen zurückzugreifen. Auch hier wird wieder ein Berater anwesend sein. Ab Donnerstag werden nebst dem bestehenden Angebot zusätzlich noch zwei Fachkräfte der schulpsychologischen Beratungsstelle Karlsruhe bei uns sein und ihre Kompetenz zum Wohl der Schüler einbringen.

Wie Sie sehen, sind wir nicht nur sehr bemüht nach dieser schrecklichen Tat wieder zur Normalität zurückzukehren, sondern auch daran interessiert, Ihren Kindern Unterstützung anzubieten, damit diese die Geschehnisse verarbeiten können.

Abschließend möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass uns von unterschiedlichsten Stellen gestern ein hervorragendes Krisenmanagement bescheinigt wurde. Dies ist nicht nur so niedergeschrieben, um Sie zu beruhigen, sondern gerne dürfen Sie sich davon bei den entsprechenden Stellen (Polizei, Rotes Kreuz und Seelsorge, selbst Bürgermeister) vergewissern.

Im Anhang noch zwei Links zu Flyern, welche heute von den entsprechenden Beratern den Kindern zur Verfügung gestellt wurden:

www.tmrs.de/flyer1
www.tmrs.de/flyer2

Bitte haben Sie in nächster Zeit ein besonderes Augenmerk auf Ihre Kinder und deren Verhaltensweisen. Seien Sie sensibel, sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber, um das Erlebte zu verarbeiten. Scheuen Sie sich aber auch nicht, uns in Kenntnis zu setzen, wenn Ihnen etwas auffällt. Nur so kann es uns gelingen, zu einer Normalität zurückzukehren. Seien Sie einfühlsam!
Beste Grüße und bleiben Sie gesund!

D.Knebel
Konrektor

 

Östringen, 24.11.2020

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